Trauungen

Gehören auch Sie zu den Paaren, die sich auf einen gemeinsamen Weg trauen und kirchlich heiraten möchten? Wir gratulieren Ihnen herzlich zu Ihrem Entschluss und begleiten Sie gerne auf Ihrem Weg in eine gemeinsame Zukunft als Eheleute.
Bitte nehmen Sie wenigstens ein halbes Jahr vor der Trauung Kontakt mit ihm auf und sprechen Sie mit ihm das Datum der Trauung ab. Je früher Sie sich melden, desto grösser ist die Chance, dass für Ihr Wunschdatum sowohl er wie auch die Kirche noch frei sind. Natürlich ist es auch möglich, an einem anderen Ort mit einem anderen Seelsorger, einer anderen Seelsorgerin die Trauung zu feiern oder die Trauung in unserer Kirche mit einem anderen Seelsorger, einer anderen Seelsorgerin.

Wenn Sie als Mitglied unserer Pfarrei in unserer Pfarrkirche heiraten, steht Ihnen die Kirche auf jeden Fall gratis zur Verfügung, auch der Saal für einen anschliessenden Apero, ebenfalls gratis ist der Einsatz unserer Organistin im Gottesdienst; für alle anderen musikalischen Beiträge sind Sie jedoch selbst verantwortlich, sowohl in Sachen Organisation wie auch Finanzierung.

Im Folgenden haben wir für Sie noch einige Informationen zusammengestellt:

Eheverständnis der katholischen Kirche
Nach katholischem Verständnis gehört die Ehe zu den Sakramenten. Sie sind Zeichen der besonderen Gegenwart Gottes. Mit der kirchlichen Trauung sagen nicht nur die Brautleute gegenseitig «Ja» zueinander, sondern auch Gott sagt «Ja» zu jedem Einzelnen in der Beziehung, aber auch zu der Beziehung als Ganzem. Dieses «Ja» gilt nicht nur am Tag der Hochzeit, sondern während der ganzen Ehe. Deswegen gilt die Ehe nach katholischem Verständnis als unauflöslich. Äussere Zeichen dafür sind die Segnung der Ringe, das Ja-Wort, das gegenseitige Anstecken der Ringe und die Segnung des Paares.

Die kirchliche Trauung ist auch ein Rechtsakt. Ehepartner und Ehepartnerin gehen ein Vertragsverhältnis ein, deshalb ist es wichtig, vor Vertragsabschluss zu prüfen, ob beide vertragsfähig sind, dazu dient das Ausfüllen des sogenannten Traudokumentes, dies geschieht zusammen mit dem Priester von St. Franziskus, wenn er selbst bei der Trauung dabei ist. Findet die Trauung an einem anderen Ort statt, mit einem anderen Priester, wird das Traudokument zusammen mit unserem Pastoralassistenten Roger Oesch ausgefüllt, dies gilt auch, wenn ein Partner katholisch ist und Sie in der reformierten Kirche heiraten möchten. Bitte auch mit ihm ein halbes Jahr vorher Kontakt aufnehmen, damit alle nötigen Papiere so eingereicht werden können, dass sie rechtzeitig zur Trauung bereit sind.

Eheverständnis der reformierten Kirche
In der reformierten Kirche wird mit der Trauung das Zusammenleben zweier Menschen gefeiert und Gott um seinen Segen gebeten für die Zukunft des Brautpaares. Zur Hochzeit in der Kirche gehört nach reformiertem Ritus das Eheversprechen. Darin formulieren die Brautleute ihre Erwartungen und Hoffnungen und versprechen einander, ihr Leben fortan gemeinsam zu gestalten, einander treu zu sein, zu vertrauen und zu vergeben. Das Heiraten ist ein intimer und persönlicher Akt zweier Menschen, aber die reformierte Trauung hat auch einen öffentlichen Charakter, mit dem zum Ausdruck gebracht wird, dass Verwandte, Angehörige und Freunde das Brautpaar auf dem gemeinsamen Weg begleiten.

Gemischt-konfessionelle Eheschliessung
Bei gemischt konfessionellen Paaren gibt es verschiedene Möglichkeiten für die Eheschliessung: Sie können Ihr Trauung feiern mit einem/einer reformierten Pfarrer/in nach reformiertem Ritus, mit einem katholischen Priester/Diakon nach katholischem Ritus, mit einem reformierten und einem katholischen Amtsträger nach reformiertem oder katholischen Ritus.

Für das Ausfüllen des Traudokumentes benötigen Sie:
Als Katholik*in: Einen Auszug aus dem Taufregister, der nicht älter als 6 Monate ist. Diesen bekommen Sie bei der Pfarrei, wo sie getauft wurden. Als Mitglied der reformierten Kirche, bei gemischt konfessionellen Ehen: Eine Kopie des Taufscheines oder des Taufbuches. Ausserdem müssen Termin/Ort der standesamtlichen Trauung, sowie Termin/Ort der kirchlichen Trauung feststehen, sowie Name und Anschrift des Seelsorgers, der Seelsorgerin, der/die für die Traung zuständig ist.